
Streetfotografie: Welches ist das beste Objektiv?
Welches Objektiv eignet sich am besten für Streetfotografie?
Im Unterschied zu vielen anderen Formen der Fotografie zeichnet die Streetfotografie sich durch den urbanen Kontext und das Sujet des Alltäglichen aus. Die bekannte US-Amerikanische Fotografin und Autorin Susan Sontag bezeichnet den Fotografen im Kontext der Streetfotografie als „eine bewaffnete Version des einsamen Wanderers, der das städtische Inferno erkundet, verfolgt und durchkreuzt, der voyeuristische Spaziergänger, der die Stadt als Landschaft üppiger Extreme entdeckt“. Das Besondere an diesem Genre sind die Schnelligkeit der Fotos, die als Schnappschuss eine Momentaufnahme etwas unwiederbringlich vergangenem darstellen, die sich nicht wiederholen lässt. Streetfotografie strebt danach, ein Gefühl einzufangen und sogar die Gerüche und Geräusche der Straße sichtbar zu machen.
Gerade wenn Sie stundenlang durch die Straßen streifen, ist eine Tasche gefragt, die Ihre Ausrüstung schützt, ohne Sie zu belasten. Eine kompakte Tasche mit intuitivem Zugriff unterstützt Sie dabei, spontan zu fotografieren, selbst bei flüchtigen Szenen. Modelle wie die Sling Bag Pure bieten genau diese Kombination aus Eleganz, Funktionalität und schnellem Handling, perfekt für die Streetfotografie.
Was sind die persönlichen Anforderungen?
Bei der Wahl des eigenen Streetfotografie-Objektivs kommt es natürlich sehr auf die persönlichen Vorlieben und den Erfahrungsstand an. Viele Streetfotografen berichten davon, dass sich im Laufe ihrer Arbeit immer wieder auch das Objektiv, mit dem sie hauptsächlich arbeiten, verändert. Auch die Art zu fotografieren und die Fotos selbst verändern sich mit jedem Objektiv und so ist es auch für erfahrene Fotografen immer wieder lehrreich und spannend, mit einem neuen Objektiv zu experimentieren.
Gerade wenn Sie stundenlang durch die Straßen streifen, ist eine Tasche gefragt, die Ihre Ausrüstung schützt, ohne Sie zu belasten. Eine kompakte Tasche mit intuitivem Zugriff unterstützt Sie dabei, spontan zu fotografieren, selbst bei flüchtigen Szenen. Modelle wie The Q Bag® bieten genau diese Kombination aus Eleganz, Funktionalität und schnellem Handling, perfekt für die Streetfotografie. Viele Fotografen haben gern zwei Objektive bei sich, beispielsweise ein Teleobjektiv um aus weiterer Entfernung diskret zu fotografieren und eines für nähere Aufnahmen. Dabei kommt es natürlich auch auf den Kontext an, auf Reisen zu fremden Kulturen beispielsweise, wenn man die Situation nicht durch das eigene Auftreten als Fotograf verfälschen oder verändern will, kann ein Teleobjektiv eine gute Lösung sein. Wichtig ist bei einem Objektiv für Streetfotografie in jedem Fall, dass es leicht und trotzdem hochauflösend ist. Allgemeine Überlegungen schließen außerdem die Brennweite, Verschlusszeit und Blende sowie die Lichtempfindlichkeit des Objektivs ein.
Die richtige Brennweite
Wenn wir von der Brennweite eines Objektivs sprechen, meinen wir den Bildausschnitt, der mit einem bestimmten Objektiv aufgenommen wird. Die Brennweite wird in Millimetern gemessen, wobei eine kurze Brennweite wie beispielsweise 16 mm sich für einen großen Bildausschnitt wie beispielsweise einen Platz voller Menschen eignen. Eine kleine Brennweite, z.B. 300 mm, erlaubt dagegen beispielsweise die detailreiche Aufnahme eines Passanten auf der anderen Seite des Platzes. Generell sind Brennweiten für jedes Objektiv spezifisch, wobei Zoomobjektive einen breiteren Bereich an Brennweiten abdecken als Festbrennweiten-Objektive. Während Zoomobjektive also vielseitig einsetzbar sind, zeichnen sich Objektive mit Festbrennweite durch Lichtstärke und oft bessere Bildqualität grade auch bei schlechten Lichtverhältnissen aus und sind generell leichter und kleiner, was sie grade in der Streetfotografie beliebt macht. Wer sich nicht festlegen möchte oder sich mit Festbrennweiten noch nicht sicher fühlt, kann als Kompromiss auch beide Arten von Objektiven bei sich haben und so je nach Situation zwischen Festbrennweite oder Zoomobjektiv entscheiden. Aber welche Festbrennweite brauche ich für die Streetfotografie?
Generell werden in der Streetfotografie Brennweiten zwischen 20 und 50 Millimetern verwendet, wobei die meisten Street Fotografen mit 28mm oder 35mm- Brennweite arbeiten, da diese Objektive auf kleine kompakte Kameras passen. Als besondere Vorteile dieser Objektive werden ihre Handlichkeit und Unauffälligkeit hervorgehoben. Während man mit einem Objektiv von 28mm Brennweite, das als Standard in der Street Fotografie angesehen wird, immer noch mit nur wenig Verzerrung weitwinklig fotografieren kann, muss man sich mit 35mm Brennweite schon ein wenig näher an das Objekt der fotografischen Begierde heranwagen. Trotzdem wird grade diese Brennweite für Beginner empfohlen, da sie den Hintergrund nur wenig verzerrt, gleichzeitig aber einen recht großen Bildausschnitt und damit eine Szene in ihrem Kontext aufnimmt. Auch eine Brennweite von 55mm hat ihre Verfechter, Fotografen schätzen sie, weil sie Menschen und Hintergrund genauso abbildet, wie wir sie mit dem menschlichen Auge wahrnehmen und von daher die mit dieser Brennweite gemachten Fotos auf den Betrachter eindrücklich wirken und ihn sich als Teil der Szene fühlen lassen.
Lichtstärke oder Blendenöffnung
Die Lichtstärke ist die maximale Blendenöffnung des Objektivs. Generell gilt, dass umso weiter die Blende eines Objektives sich öffnen lässt, umso mehr Licht auf den Sensor der Kamera gelangt. Bei schlechten Lichtverhältnissen kann eine große Blendenöffnung, also ein lichtstarkes Objektiv nötig sein. Die maximale Blendenöffnung wird durch die für jedes Objektiv spezifische Blendenzahl angegeben. Diese beginnt mit einem f/ gefolgt von einer Zahl, bei der gilt, dass je lichtstärker das Objektiv, die Blendenzahl umso kleiner ist. Lichtstarke Objektive liegen preislich oft höher, lohnen sich aber grade, wenn man auch in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden in der Stadt fotografieren will. Neben der Belichtung beeinflusst die Blende auch die Schärfe der Bilder. So braucht man beispielsweise für den besonderen Effekt von Bildern mit unscharfem Hintergrund eine große Blendenöffnung bzw. hohe Lichtstärke.
Verschlusszeit in der Streetfotografie
Während die Blendenöffnung des Objektivs die Anzahl an Lichtstrahlen, die auf den Lichtsensor (der dem früheren Film bei Analogkameras entspricht) fällt, regelt die Verschlusszeit die Dauer der Belichtung. Die Verschlusszeit kann zum Beispiel beeinflussen, wie hell oder dunkel das Bild wird. Bei einer langen Belichtungszeit werden bewegte Gestalten oder Objekte außerdem verschwommen abgebildet, was je nach Bild ein erwünschter Effekt oder auch ein Hindernis darstellen kann.
Wer stundenlang fotografiert, weiß: Der Tragekomfort kann über Konzentration und Kreativität entscheiden. Ein gut gepolsterter, verstellbarer Schulterriemen macht sich besonders bei längeren Spaziergängen durch enge Gassen oder bei spontanen Ortswechseln bezahlt. Taschen wie die Signature L vereinen präzise Verarbeitung mit langlebigen Materialien, für Fotografen, die keine Kompromisse eingehen wollen.
Objektiv-Anschlüsse
Neben all diesen Punkten, die sich eher auf die eigene Technik und persönliche Vorlieben beziehen, spielt natürlich auch der Anschluss des Objektivs eine Rolle. Denn für jeden Kammerahersteller ist auch ein Objektivanschluss spezifisch. Das heißt also, dass beispielsweise auf eine Nikon-Kamera auch nur ein Nikon-Objektiv oder ein von einem Dritthersteller für diesen Anschluss gefertigtes passt. Von daher sollte man sich bei der Wahl des geeigneten Objektivs vor allem auch nach einer möglicherweise bereits vorhandenen Kamera richten.
Wenn Sie mit unterschiedlichen Objektiven unterwegs sind, kommt es auf einen organisierten Innenraum und schnellen Objektivwechsel an. Eine Tasche wie die LSI bag Leo S "Correspondent" mit clever unterteiltem Innenfach und weicher Polsterung unterstützt Sie dabei, schnell zu reagieren, ohne den Überblick zu verlieren, ideal für dynamische Street-Sessions mit wechselnder Brennweite.
Zu guter Letzt ist natürlich auch der Preis bei der Wahl des besten Objektivs für Streetfotografie wichtig. Fotografen betonen dabei immer wieder, dass die ständige Praxis und Experimentierfreude oft wichtiger sein können als die perfekte Ausstattung. Jede Kamera und jedes Objektiv bieten in der Streetfotografie ihre eigenen Vor- und Nachteile, um gute Fotos zu machen, sollte man als Fotograf vor allem sein Werkzeug gut kennen, aber auch den richtigen Moment beim Schopfe packen können!







