Warum Hochzeitsfotografen so teuer sind

Brautpaare wissen, dass eine Hochzeitsfeier mit Familie und Freunden, dem perfekten Kleid, den schönsten Ringen und dem Festbankett nicht billig wird. Aber wenn sie die Preise von Hochzeitsfotografen sehen, fällt ihnen oft die Kinnlade herunter. Diese verrückten Hochzeitsfotografen scheinen sich auf horrende Stundenlöhne geeinigt haben, die schier unerklärlich sind. Und der Onkel kann doch eigentlich auch ganz gute Fotos machen…? Aber natürlich gibt es viele Unterschiede zwischen Hobby- und professionellen Hochzeitsfotografen. Auf der Suche nach dem passenden Fotografen, der die besonderen emotionalen Momente, kleinen Ereignisse und Begegnungen der eigenen Hochzeit einfangen kann, gibt es vieles zu beachten und überlegen. Warum Hochzeitsfotografen so teuer sind und vieles mehr erklären wir hier.

Was macht einen professionellen Hochzeitsfotografen aus?

Ein professioneller Hochzeitsfotograf verfügt nicht nur über eine langjährige Ausbildung und umfangreiche Fotoausrüstung, sondern auch über Erfahrung, die es ihm ermöglicht, unauffällig, schnell und diskret die richtigen Entscheidungen zu fällen und so wirklich gute Fotos zu machen. Dazu gehören beispielsweise Wissen über und Kenntnis von Licht, Posen oder auch mal der richtige Kommentar, der Foto-scheue Hochzeitsgäste entspannt. Auch besondere Lichteffekte, das Spiel mit dem Fokus oder beispielsweise ein Foto im Sonnenuntergang wollen gelernt und lange geübt sein, damit beim Fest alles glatt läuft. Außerdem entstehen in der Hochzeitsfotografie zum Beispiel in dunklen Kirchen oder bei der Party Situationen mit schwierigen Lichtverhältnissen, die den Fotografen herausfordern. Auch in der Nacharbeit, bei der die Bilder ihren Feinschliff erhalten, kennt sich ein professioneller Hochzeitsfotograf aus. Insgesamt sollte man sich vor Augen führen, dass man bei einem Hochzeitsfotografen nicht nur einen Stundenlohn zahlt, sondern auch die Erfahrung und den ganz eigenen Stil, den dieser über lange Zeit entwickelt hat.

Wie viel Arbeit steckt hinter der Hochzeitsfotografie?

Fotografen betonen immer wieder, dass Präsenzzeit nicht gleich Arbeitszeit sei. Und wenn man sich den Ablauf einer Hochzeit mitsamt Planung und Nachbereitung vor Augen führt, wird schnell klar, dass das nicht aus der Luft gegriffen ist. Mit dem ersten Kontakt mit dem interessierten Brautpaar, einem persönlichen Treffen und die der Hochzeit vorausgehenden Korrespondenz verbringt ein Fotograf schon gut und gern fünf Arbeitsstunden und dabei wurde noch kein einziges Foto geschossen! Mit der Hochzeit samt Anfahrt hat er dann einen ziemlich langen Arbeitstag von um die 15 Stunden. Was außerdem oft vergessen wird, ist die umfangreiche Nachbereitung der Feier, bei der der Fotograf all seine vielen Fotos durchstöbert und die besten auswählt und nachbearbeitet. Dafür muss man gut und gern weitere 25 Stunden Arbeitszeit veranschlagen. Neben Fachwissen und der richtigen Ausrüstung steckt also auch eine ganze Menge Arbeitszeit hinter so einem Hochzeitsfotografie-Engagement.

Den passenden Hochzeitsfotografen finden

Hochzeitsfotografie kostet eine Menge Geld, okay. Wenn man das erst einmal verdaut hat, stellt sich aber weiterhin die Frage, wie man denn den richtigen Fotografen findet, der nicht nur ins Budget passt, sondern auch die ganz besonderen und vor allem genau die Fotos macht, die sich das Brautpaar erträumt. Erfahrene Hochzeitsfotografen raten, dafür zuerst bei sich selbst zu beginnen und sich klar darüber zu werden, was genau man sich wünscht. Auf der Suche nach dem eigenen Stil hilft es, sich Fotos von verschiedenen Hochzeitsfotografen anzusehen und sich darüber zu informieren, was das Feld so bietet. Manche Fotografen arbeiten eher in eleganten Foto-Locations wie Schlössern und Parks, andere haben sich auf Fotos in natürlichem Umfeld spezialisiert, wieder andere ziehen vielleicht einen modern-industrielleren Look vor.

Außerdem lohnt es sich, mit der Suche nach dem richtigen Hochzeitsfotografen rechtzeitig zu beginnen, denn Hochzeiten sind bekanntlich eine saisonale Angelegenheit und in der Hauptsaison zwischen Mai und September sind die Wochenenden schnell ausgebucht. Im nächsten Schritt kann ein persönliches Gespräch helfen, ein Feeling für den Fotografen (und umgekehrt) zu bekommen und Vorstellungen und Wünsche zu besprechen. Hierbei lohnt es sich, den Fotografen um ein Beispiel einer ganzen Hochzeits-Reportage so wie der, die das Paar letztendlich erhalten wird, zu bitten. Wichtig ist es, dass man ein gutes Gefühl mit dem Fotografen hat und sich beide Seiten sympathisch sind, damit sie bei der Hochzeitsfeier auch entspannt und gut zusammenarbeiten können. Wenn alles passt, kann das Paar entspannt diesen Teil dem Profi überlassen und sich um die anderen 10.000 Dinge kümmern, die noch anstehen!

Bilder, die bleiben

Dem einen Brautpaar ist an der schönsten Torte, dem anderen vielleicht an einem ganz besonderen Bier für die Feier gelegen. Alle möchten ihre Gäste an diesem Tag verwöhnen und sich auch selbst etwas ganz Besonderes gönnen. Sicher ist bei einer Hochzeitsfeier neben dem Brautpaar und dessen Liebesbeziehung vor allem der mit Freunden und Familie verbrachte Moment wichtig. Aber es lohnt sich auch, an die Erinnerung in ein paar Jahren zu denken und wir alle wissen, wie lückenhaft das menschliche Gedächtnis manchmal sein kann und wie schnell die schönsten Erinnerungen manchmal verblassen. Neben den Ringen und einer hoffentlich erfüllenden Liebesbeziehung bleiben nach der Feier von der Hochzeit die besonderen Erinnerungen. Und die gemeinsam Revue passieren zu lassen und im perfekten Licht betrachten zu können, ist wenn wir ehrlich sind von unschätzbarem Wert. Für Bilder, die der Erinnerung als Stütze dienen und uns begleiten, lohnt es sich außer dem Preis auch andere Aspekte wie Können und Erfahrung des Fotografen mit einzubeziehen.

Ein Plädoyer für persönliche Hochzeitsfotografie

Oft heißt es, der Hochzeitstag wäre der eine Tag im Leben einer Frau, an dem sie sich als Prinzessin fühlen könne. Das ist vielleicht eine überspitze Darstellung, aber diese Idee ist auf jeden Fall bemerkenswert: Der Tag der Hochzeit als persönliches Erlebnis, an dem man sein kann, was man sich immer erträumt hat. Das perfekte Kleid, die richtige Location, der richtige Partner… und der passende Fotograf. Sicherlich wird ein professioneller Hochzeitsfotograf mit Ausbildung und jahrelanger Erfahrung tolle Fotos mit dem perfekten Licht machen. Aber was hilft es, wenn er deinen ganz persönlichen Freudentag auf eine Art inszeniert, die nicht genau deinem Traum entspricht? Hochzeitsfotografen müssen in erster Linie zur Hochzeit und dem Brautpaar passen. Dafür sollte man sich bei der Wahl des Fotografen vielleicht schon mit seinem Stil und Erfahrungsfeld vertraut machen und bei der Planung und Besprechungen darauf achten, das klar wird, wie genau die eigenen Vorstellungen sind und dass das Paar und der Fotograf dabei auf einer Wellenlänge sind. Und wer sich vor einer Kamera immer unwohl fühlt und den Fremden im intimen Umfeld von Familie und Freunden bei seinem ganz eigenen Festtag scheut, darf auch den Foto-versessenen Onkel oder die beste Freundin, die so tolle Fotos macht, fragen. Die werden wahrscheinlich sowieso ihre Finger bei der Feier nicht von der Kamera lassen können!

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Quellen

https://www.wp-hochzeit.de/wie-viel-kostet-ein-hochzeitsfotograf-warum-so-teuer/

https://www.zankyou.de/p/wie-sie-den-richtigen-hochzeitsfotografen-finden-5-schritte-die-sie-bei-der-wahl-beachten-sollten

 

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