Was ziehe ich als Hochzeitsfotograf an?

Fotograf auf einer Hochzeit zu sein, ist ein aufregender Job. Diesen einzigartigen und ganz besonderen Tag im Leben zweier Menschen festzuhalten ist auch einiges an Verantwortung, schließlich will das Brautpaar all das Bewegende und Schöne dieses Tages vom Fotografen auf Film gebannt sehen. Gleichzeitig wissen erfahrene Hochzeitsfotografen, dass sie für eine Ganztags-Reportage bis zu 17 Stunden mit der Hochzeit beschäftigt sein können und dabei den ganzen Tag auf den Beinen sind. Ihr Outfit muss also bequem und praktisch sein und sich gleichzeitig dem besonderen Anlass gut anpassen. Was man dabei bedenken sollte und was erfahrene Hochzeitsfotografen und -fotografinnen empfehlen, lesen Sie hier!

Die Hochzeit bestimmt das Outfit

Zuerst einmal sei gesagt, dass sich die Kleidung des Fotografen oder der Fotografin vor allem nach den Wünschen und Vorstellungen des Brautpaares für ihre Hochzeit richten sollte. Dazu sollte man die Kleiderfrage frühzeitig mit dem Brautpaar besprechen, den Dresscode kennen und sich auch nach der Location richten.

Ganz natürlich passiert das meist durch die Wahl des Fotografen vonseiten des Brautpaares. Denn das Brautpaar sucht sich ja auch schon einen Fotografen oder eine Fotografin, die zu ihnen passt. Wenn Fotografen dann ihrem eigenen Stil nicht nur bei den Bildern, sondern auch bei ihrer Kleidung treu bleiben, sollte das Ensemble stimmig sein. Ein bisschen Spielraum auf der Skala zwischen schick und leger sollte dabei immer drin sein und individuell auf die Hochzeit abgestimmt werden.

Auch die persönliche Beziehung, die das Brautpaar und den Fotografen verbindet, ist für die Wahl des richtigen Outfits von Bedeutung. Denn als Fotograf ist man nicht unbedingt nur Dienstleister, sondern zuweilen auch Gast. Wenn die Beziehung eine eher freundschaftliche ist und das Brautpaar den Fotografen als einen besonderen Gast ansieht, sollte sich dieser auch wie einer herausputzen, um unter den Gästen nicht hervorzustechen.

Ist die Beziehung dagegen eher die zwischen Dienstleister und Kunden und zieht das Brautpaar ein sehr dezentes Outfit des Fotografen vor, kann dieser sich bei der Wahl seines Arbeitsoutfits bei der Hochzeit beispielsweise an der Kleidung der Kellner und Kellnerinnen orientieren. Damit liegt er klassisch, elegant und unaufdringlich in den meisten Fällen genau richtig.

Diskretion gehört zum Handwerk

Genauso wie bei anderen Dienstleistern im Hochzeitsbetrieb wird auch bei Fotografen ein diskretes Auftreten oft sehr geschätzt. Vielleicht will man ja nicht nur die “Bitte Lächeln”- und Gruppenbilder machen, sondern auch unbemerkt hier und da eine echte spontane Begegnung oder Reaktion festhalten. Wer da im knallbunten Hemd herumläuft, hat die ersten Foto-scheuen Gäste womöglich schon verschreckt.

Von daher ist eine der bei professionellen Hochzeitsfotografen beliebtesten Optionen der Anzug. Wer sich ohnehin gern in Schale wirft und sich auch im Smoking pudelwohl fühlt, kann auf jeden Fall auch diesen Weg gehen. Wer sich dagegen eher auf der legeren Seite bewegt, liegt mit schwarzen Jeans und einem schönen, schlichten Hemd dazu genau richtig.

Aus praktischen Gründen hat ein erfahrener Hochzeitsfotograf immer auch etwas Wetterfestes und ein Ersatz-Outfit dabei. Bei der Wahl der Schule sollten neben ästhetischen Gesichtspunkten wie Schlichtheit und Eleganz unbedingt auch praktische Aspekte wie Bequemlichkeit und Geräuscharmut eine Rolle spielen. Auf keinen Fall will man als Hochzeitsfotograf unnötige Aufmerksamkeit mit quietschendem oder klapperndem Schuhwerk auf sich ziehen!

Um bei einer eleganten Hochzeit keinen Stilbruch zu begehen, müssen sich Fotografen natürlich überlegen, wie sie die praktischen Cargo-Hosen, in die all das Kleinteilige der Fotografie wie Ersatzbatterien oder Objektivdeckel passen, ersetzen. Hier kann die richtige Fototasche Gold wert sein. Wer öfter bei eleganten Feiern unterwegs ist, dem sei eine zeitlos schöne und langlebige Ledertasche ans Herz gelegt. In ihr verschwindet unauffällig alles, was das Fotografenherz begehrt, sodass es im Zweifelsfalle immer in der Nähe und zur Hand ist.

Wichtig bei der Kleiderwahl ist auch, mit welchem Einsatz man selbst fotografieren möchte. Denn wer sich für das perfekte Foto gern auch mal in den Dreck wirft oder auf Bäume klettert, kann dabei einen schönen Anzug auch schnell mal ruinieren. Wenn das eher nicht so der eigene Stil ist, ist etwas Eleganteres vielleicht realistischer.

Hochzeitsfotografinnen: Die Qual der Wahl

In Foren und im Internet wird viel geschrieben und hitzig diskutiert über die Kleiderwahl für Hochzeitsfotografen. Aber was ist eigentlich mit den Fotografinnen? Gut, eine schwarze Hose und ein Hemd geht vielleicht noch so durch, aber als besonders chic wird das bei Frauen nicht gerade empfunden.

Obwohl die Wahl des Outfits für die Hochzeit bei Fotografinnen sich etwas komplizierter gestalten kann, haben sie den Vorteil, dass der modische Spielraum für Frauen bei Hochzeiten generell etwas größer ist. Sie haben also die Qual der Wahl und vom Cocktailkleid bis hin zum Overall ist so ziemlich alles drin.

Aus praktischen Gründen empfehlen viele Hochzeitsfotografinnen, bei Kleidern und Röcken darauf zu achten, dass sie über die Knie gehen, um möglichst mobil zu sein und ungewollte Einblicke zu vermeiden. Genauso wichtig ist es, sich nicht nur modisch, sondern vor allem auch bequem zu kleiden. Das perfekte Outfit ist außerdem nicht zu auffällig in Farbe oder Muster. Weitere No-Gos sind weiße Kleider (das trägt ja meist schon die Braut) und alles, was glitzert oder raschelt. Genauso dürfen unbequeme Schuhe und klappernde Absätze für Hochzeitsfotografinnen gern zu Hause bleiben! Für die moderne Fotografin bietet Oberwerth die passenden Kamerataschen. Ein Mix aus Handtasche und Kameratasche in einem.

Mut zu eigenwilligen Outfits

Obwohl viele Hochzeitsfotografen sich lieber auf ihre klassischen Anzüge oder Kombinationen aus schwarzer Jeans und Hemd verlassen, tragen einige Fotografen statt eleganten Outfits lieber etwas modisch Eigenwilliges. Ob man dafür der Typ ist, hängt vor allem davon ab, ob man auch privat und im Alltag modisch gern mal etwas wagt.

Im besten Falle kann das Outfit des Fotografen so zu seinem Markenzeichen werden. So tragen einige Hochzeitsfotografen beispielsweise bei jedem Einsatz die gleiche besondere Fliege oder einen bestimmten Hut, der bei Hochzeitsgästen schon einen Wiedererkennungswert hat.

Authentizität lohnt sich

Wer sich in seiner Haut, aber auch in seinem Hochzeitsoutfit wohlfühlt, kommt auch sympathisch und authentisch rüber. So ein Fotograf kommt im Zweifelsfall beim Brautpaar und den Gästen besser an und kann durch diese Vertrauensbasis schließlich oft auch bessere Fotos machen. Trotzdem muss die Kleidung des Fotografen natürlich immer vor allem und in erster Linie zum Event, dem Dresscode und der Location passen.

Ein originelles Outfit kann allerdings auch als Eisbrecher dienen und so helfen, eine Brücke zu den Hochzeitsgästen bauen. Vor allem für Menschen, die selbst nicht so gern vor der Kamera stehen, ist es vielleicht entspannend, jemanden zu sehen, der authentisch und echt wirkt. Dann können auch sie sich genau so, wie sie gerade da sind, ablichten lassen und werden auf den Fotos vom Brautpaar als ihr authentisches Ich erkannt werden.

Quellen

https://neunzehn72.de/was-ziehe-ich-auf-hochzeiten-an/

https://blog.lydiakrumpholz.de/was-traegt-man-als-hochzeitsfotografin/

https://blog.andreheinermann.de/was-ziehe-ich-als-hochzeitsfotograf-an/ https://www.store.christinaeduard.de/outfit_hochzeitsfotograf

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